Modernisierung und Stabilität: Die Auswirkungen neuer konventioneller Waffentechnologien
Ziel dieses
CENSIS-Projektes ist es, Entwicklungen in der konventionellen Rüstung zu analysieren, die zur
Auslösung neuer Rüstungswettläufe sowie zur Entstehung militärischer Ungleichgewichte und Kriseninstabilitäten führen können. Die Projektarbeit konzentrierte sich bisher auf fünf Bereiche der
Entwicklung neuer konventioneller Waffensysteme: Panzer und Panzerabwehr, Stealth-Technologie
im Flugzeugbau, Spin-Offs des SDI-Programms für konventionelle Rüstung, konventionelle Waffen
großer Zerstörungskraft sowie Raketen und Raketenabwehr. Maßahmen für präventive, qualitative
Rüstungskontrolle, insbesondere auf dem Gebiet der elektromagnetischen Geschosse und des Panzerabwehr-Wettrüstens, wurden erarbeitet und sollen weiterentwickelt werden. In Zukunft
werden Fragen der Weiterverbreitung (Proliferation) mit einbezogen.
Im Rahmen des Projektes wird eine Datenbank über Entwicklungen in der Raketentechnologie
erstellt. Die Arbeit findet im Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg (IFSH,
Direktor Dieter Lutz) statt, das an die Universität Hamburg angebunden ist. Das Projekt arbeitet mit
anderen Forschungsprojekten im Bereich der Internationalen Sicherheit zusammen. Die Arbeitssprache
ist englisch.
Mitarbeiter: Prof. Dr. Hartwig Spitzer (Projektleiter für die Universität), Dr. Otfried Ischebek (Diplom-Physiker), Götz Neuneck (Diplom-Physiker Projektleiter für das IFSH), Sönke Richardsen
Kontakt: Prof. Dr. Hartwig Spitzer (siehe
CENSIS), Sönke Richardsen,
Dr. Otfried Ischebek, Götz Neuneck, Inst. für Friedensforschung und Sicherheitspolitik,
Falkenstein 1,
D-22587 Hamburg,
Tel: (040) 86 90 54,
Fax: (040) 866 36 15