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Center for Science and International Security at the University of Hamburg (CENSIS)

Arbeitsgruppe Naturwissenschaft und Internationale Sicherheit in der Universität Hamburg

CENSIS-Forschungsprojekte:

Abgeschlossene Projekte:



Publikationen im Projekt CENSIS

MAIL TO CENSIS FROM HERE!
Prof. Johann Bienlein
Prof. Leonie Dreschler-Fischer
Prof. Hartwig Spitzer


Kontakt: Prof. Dr. Hartwig Spitzer
II. Institut für Experimentalphysik
Luruper Chaussee 149, D-22761 Hamburg
Tel: (040) 8998 2313, Telex: 2 15 124 desyd
Fax: (040) 8998 3282
Email: spitzer@mail.desy.de



CENSIS ist assoziiert mit dem Forschungsverbund FONAS
(Forschungsverbund Naturwissenschaft, Abrüstung und internationale Sicherheit)

CENSIS koopieriert in Hamburg mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

Für weitere Friedens- und Konfliktforschungsaktivitäten siehe PeaCon !

CENSIS

Die Naturwissenschaften prägen den weltweiten Wettlauf um politische Macht, technologische Führerschaft und wirtschaftliche Entwicklung. Dieser Wettlauf zeigt in wachsendem Maße globale Auswirkungen. Menschliches Handeln und politische Konflikte können durch den Einsatz technischer Mittel enorm verstärkt werden. Das gilt insbesondere fur den Rüstungssektor. Die Naturwissenschaften können aber ebenso zur Versachlichung und Eindämmung von Konflikten beitragen.
Unter dem Eindruck des Wettrüstens zwischen Ost und West haben sich Naturwissenschaftler aus den Fachbereichen Informatik, Mathematik und Physik der Universität Hamburg im Jahre 1988 zur Arbeitsgruppe "Naturwissenschaft und Internationale Sicherheit in der Universität Hamburg" (Center for Science and International Security - CENSIS) zusammengeschlossen. Ihr Ziel war und ist es, Fragestellungen aus dem Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft und Internationaler Sicherheit in interdisziplinären Forschungsprojekten zu bearbeiten sowie in die Lehre und die öffentliche Diskussion einzubringen. Die Gruppe will - aus den Fachdisziplinen heraus - Wissenschafts- und Technikfolgen untersuchen und Ansätze und Verfahren fur einen verantwortlichen Umgang mit Wissenschaft und Technik erarbeiten. Wir sehen diese Arbeit auch im weiteren Kontext des Leitbildes einer nachhaltigen, langfristig tragfähigen Entwicklung (sustainable development).
Die bisher durchgeführten Lehrveranstaltungen umfassen u.a. eine einjährige Ringvorlesung über Abrüstung, Rüstungskontrolle und Internationale Sicherheit sowie Seminare über Fernerkundung, Mathematik und internationale Sicherheit, Technologiedynamik und Aspekte der Nachhaltigkeit. Die Arbeitsgruppe kooperiert örtlich mit dem Institut für Politische Wissenschaft, dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) sowie dem Senatsausschuß für Technologiefolgenabschätzung der Universität. Darüberhinaus pflegt sie internationale Zusammenarbeit. Die Projekte werden durch die Universität Hamburg, die Volkswagen-Stiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Last update December 1999